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"Das Unwirkliche schreibend klären",
so betitelt Lucas Cejpek in der Grazer Neuen Zeit seine Besprechung
der Prosatexte Günther Freitags. Das Unwirkliche ist in
ihnen das Alltägliche, das nur eine unfassbare Realität
hervorzubringen vermag. Das Scheitern des Menschen an selbstgewählten
Aufgaben -dargestellt in einer musikalisch strukturierten Sprache-
erscheint als Gerücht., so ungeheuerlich, dass man doch
wieder daran glauben muss. Oder, wie Manfred Mixner sagte, sollte
man bei der Lektüre vor lauter Aufmerksamkeit und Genauigkeit
dahin kommen, dass man nicht mehr die Wirklichkeit versteht,
sondern als Zeitgenosse von den Dingen verstanden wird."

Bläschke Verlag